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	<title>IGB Greenbuilding</title>
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	<description>Der IGB Greenbuilding Blog</description>
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		<title>Frieren im Passivhaus? &#8211; Mythos 3</title>
		<link>http://blog.igb-greenbuilding.de/2012/02/10/frieren-im-passivhaus/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 14:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Lippmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Greenbuilding]]></category>
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		<category><![CDATA[Heizkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Lufttemperatur]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Passivhaus erfreut sich wachsender Beliebtheit. Nichtsdestotrotz kämpft es weiterhin mit einigen Mythen. So manche Thesen zum Energieeffizienten Bauen werden gerade am Thema Passivhaus sehr engagiert diskutiert. So auch in der Zeitschrift Passivhaus-Kompendium, aus dem ich anschließend direkt und z.T. sinngemäß zitieren möchte. Mythos 3 “Im Passivhaus muss man sich warm anziehen” Stolze, frischgebackene Passivhausbewohner laden sich Freunde ein, die entweder verschämt nach der passenden Kleidung für den Abend fragen oder sicherheitshalber gleich mit dicken Pullis und Socken kommen. Schon &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Passivhaus erfreut sich wachsender Beliebtheit. Nichtsdestotrotz kämpft es weiterhin mit einigen Mythen. So manche Thesen zum Energieeffizienten Bauen werden gerade am Thema Passivhaus sehr engagiert diskutiert. So auch in der Zeitschrift Passivhaus-Kompendium, aus dem ich anschließend direkt und z.T. sinngemäß zitieren möchte.</p>
<h5><strong>Mythos 3</strong></h5>
<h5><strong>“Im Passivhaus muss man sich warm anziehen”</strong></h5>
<p>Stolze, frischgebackene Passivhausbewohner laden sich Freunde ein, die entweder verschämt nach der passenden Kleidung für den Abend fragen oder sicherheitshalber gleich mit dicken Pullis und Socken kommen. Schon bei der Vorspeise werden die Köpfe rot, und nach dem Hauptgang beginnt das große Entblättern: “Wir dachten, ihr habt keine Heizung”. Nicht wenige glauben noch immer, dass man im Passivhaus vor allem deswegen Heizkosten spart, weil man auf niedrige Temperaturen setzt und die Bewohner in wiederbelebten Norwegerpullis und Omas Hüttenschuhen durchs Haus schleichen.</p>
<p>Alles falsch. Tatsache ist,</p>
<ul>
<li>dass jedes Passivhaus auf eine Mindestlufttemperatur von 20°C berechnet und geplant ist,</li>
<li>dass die meisten Bewohner es gerne noch ein bis zwei Grad wärmer haben und im perfekt ausgeführten Passivhaus dies auch problemlos erreichen,</li>
<li>es bei der Anwesenheit von Gästen sehr schnell kuschelig warm wird; 23° oder 24°C sind in kürzester Zeit erreicht…</li>
</ul>
<p>Die Legende vom Haus, in dem man sich warm anziehen muss, braucht also nicht länger weiter erzählt zu werden.</p>
<h5><strong>Also dieser Mythos ist eindeutig: Quatsch!</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lesen Sie auch</strong></p>
<p><strong>Mythos 1</strong><strong></strong></p>
<p><strong>“Im Passivhaus darf man die Fenster nicht öffnen. Oder?&#8221;<br />
</strong></p>
<p><strong>erschienen am 13.01.2012</strong></p>
<p><strong>und</strong></p>
<p><strong>Mythos 2</strong></p>
<p><strong>&#8220;Trockene Luft im Passivhaus? Gibt es das?</strong></p>
<p><strong>erschienen am 25.01.2012</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Entnommen aus: Beileger “Die großen Passivhaus-Mythen” erschienen in: Passivhaus Kompendium 2010 – Laible Verlagsprojekte – Postfach 129 – 78472 Allensbach – Teilweise ergänzt und kommentiert durch UL</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Trockene Luft im Passivhaus? Gibt es das? &#8211; Mythos 2</title>
		<link>http://blog.igb-greenbuilding.de/2012/01/25/trockene-luft-im-passivhaus-gibt-es-das/</link>
		<comments>http://blog.igb-greenbuilding.de/2012/01/25/trockene-luft-im-passivhaus-gibt-es-das/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 15:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Lippmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Greenbuilding]]></category>
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		<category><![CDATA[Luftfeuchtigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Passivhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Trockene Luft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Passivhaus erfreut sich wachsender Beliebtheit. Nichtsdestotrotz kämpft es weiterhin mit einigen Mythen. So manche Thesen zum Energieeffizienten Bauen werden gerade am Thema Passivhaus sehr engagiert diskutiert. So auch in der Zeitschrift Passivhaus-Kompendium, aus dem ich anschließend direkt und z.T. sinngemäß zitieren möchte. Mythos 2 “Im Passivhaus ist die Luft trocken.” Trockene Luft im Passivhaus? Richtig ist, dass es im Passivhaus keine zu feuchte Luft gibt. Richtig ist aber auch, dass es unter Umständen im Winter zu eher trockener Luft &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Passivhaus erfreut sich wachsender Beliebtheit. Nichtsdestotrotz kämpft es weiterhin mit einigen Mythen. So manche Thesen zum Energieeffizienten Bauen werden gerade am Thema Passivhaus sehr engagiert diskutiert. So auch in der Zeitschrift Passivhaus-Kompendium, aus dem ich anschließend direkt und z.T. sinngemäß zitieren möchte.</p>
<h5><strong>Mythos 2</strong></h5>
<h5><strong>“Im Passivhaus ist die Luft trocken.”</strong></h5>
<p>Trockene Luft im Passivhaus? Richtig ist, dass es im Passivhaus keine zu feuchte Luft gibt. Richtig ist aber auch, dass es unter Umständen im Winter zu eher trockener Luft kommen kann, was allerdings häufig mit der Luftwechselrate zusammen hängt. Aber der Reihe nach:</p>
<p>Kalte Luft kann wesentlich weniger Feuchtigkeit aufnehmen als warme. In den Wintermonaten ist die Außenluft deshalb ohnehin deutlich trockener als zur warmen Jahreszeit. Wird die angesaugte kalte Luft in der Lüftungsanlage erwärmt, transportiert sie im Rahmen ihrer physikalischen Möglichkeiten nur sehr wenig Feuchtigkeit; die relative Luftfeuchtigkeit ist niedrig. Dies kann dazu führen, dass sich im Passivhaus eine relative Luftfeuchte von weniger als 30% r.F. einstellt. Technisch lässt sich dem begegnen, indem die Luftwechselrate auf das hygienisch notwendige Maß (z.B. knapp 0,3-facher Wechsel) reduziert wird. (An dieser Stelle sei auch auf den Blogeintrag “Fensterlüften – üblich – aber machbar?” verwiesen) Denkbar ist auch der Einsatz von Luftbefeuchtern oder der Einsatz von Feuchterückgewinnungsgeräten in der Lüftungsanlage –  technische Lösungen, die in aller Regel aber energetisch, hygienisch und finanziell vor dem Einsatz genau abzuwägen sind.</p>
<p>Angst vor der trockenen Luft braucht keiner zu haben, da man das Thema mit richtiger Luftwechselstrategie oder notfalls auch mit anderen technischen Maßnahmen minimieren kann.</p>
<p>Im Übrigen ist dieses Phänomen auch in hygienisch ausreichend gelüfteten Nicht-Passivhäusern bekannt und wird oft als “Trockene Heizungsluft” bezeichnet. Früher entstand dies durch die Kombination von Hochtemperatur-Heizsystemen und zugigen Wohnungen und war dort überhaupt nicht lösbar.</p>
<h5><strong>Also dieser Mythos ist: Nicht abwegig aber in aller Regel lösbar.</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lesen Sie auch Mythos 1</strong><strong></strong></p>
<p><strong>“Im Passivhaus darf man die Fenster nicht öffnen.”</strong></p>
<p><strong>erschienen am 13.01.2012</strong></p>
<p><strong>und</strong></p>
<p><strong>Mythos 3</strong></p>
<p><strong>&#8220;Frieren im Passivhaus&#8221;</strong></p>
<p><strong>erschienen am 10.02.2012</strong></p>
<h5><strong><br />
</strong></h5>
<p>Entnommen aus: Beileger “Die großen Passivhaus-Mythen” erschienen in: Passivhaus Kompendium 2010 – Laible Verlagsprojekte – Postfach 129 – 78472 Allensbach – Teilweise ergänzt und kommentiert durch UL</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Im Passivhaus darf man die Fenster nicht öffnen! Oder? &#8211; Mythos 1</title>
		<link>http://blog.igb-greenbuilding.de/2012/01/13/im-passivhaus-darf-man-die-fenster-nicht-offnen-oder/</link>
		<comments>http://blog.igb-greenbuilding.de/2012/01/13/im-passivhaus-darf-man-die-fenster-nicht-offnen-oder/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 20:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Lippmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greenbuilding]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Fensterlüften]]></category>
		<category><![CDATA[Passivhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Passivhaus erfreut sich wachsender Beliebtheit. Nichtsdestotrotz kämpft es weiterhin mit einigen Mythen. So manche Thesen zum Energieeffizienten Bauen werden gerade am Thema Passivhaus sehr engagiert diskutiert. So auch in der Zeitschrift Passivhaus-Kompendium, aus dem ich anschließend direkt und z.T. sinngemäß zitieren möchte. Mythos 1 “Im Passivhaus darf man die Fenster nicht öffnen” Vermutlich sind es ewig gestrige Architekten und eingefahrene Bauträger, die die Frage ihres Bauherren nach einem Passivhaus schon immer mit dem Satz abtun: “Ein Passivhaus – um &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Passivhaus erfreut sich wachsender Beliebtheit. Nichtsdestotrotz kämpft es weiterhin mit einigen Mythen. So manche Thesen zum Energieeffizienten Bauen werden gerade am Thema Passivhaus sehr engagiert diskutiert. So auch in der Zeitschrift Passivhaus-Kompendium, aus dem ich anschließend direkt und z.T. sinngemäß zitieren möchte.</p>
<h5><strong>Mythos 1</strong></h5>
<h5><strong>“Im Passivhaus darf man die Fenster nicht öffnen”</strong></h5>
<p>Vermutlich sind es ewig gestrige Architekten und eingefahrene Bauträger, die die Frage ihres Bauherren nach einem Passivhaus schon immer mit dem Satz abtun: “Ein Passivhaus – um Gottes Willen, Sie wissen, dass man da keine Fenster aufmachen darf?” oder noch besser “…keine Fenster aufmachen kann?”</p>
<h5><strong>Zur Sicherheit sei es an dieser Stelle klar gesagt: Man kann und darf im Passivhaus die Fenster öffnen!</strong></h5>
<h5></h5>
<h5></h5>
<h5></h5>
<h5></h5>
<h5></h5>
<h5></h5>
<h5></h5>
<h5></h5>
<h5></h5>
<h5><span style="color: #000000">Die Wahrheit ist ganz simpel: Ersetzt man “darf nicht” durch “muss nicht” erschließt sich die ganze Welt des Wohlfühlens im Passivhaus. Immer gute Luft trotz meistens geschlossener Fenster – das ist einer der emotionalen Hauptvorteile aller Häuser, die mit kontrollierter Wohnraumlüftung (KWL) ausgestattet sind (nicht nur der Passivhäuser also).</span></h5>
<p><span style="color: #000000">Andere müssen:</span></p>
<ul>
<li>ihre Kinder in der Zugluft des gekippten Fensters schlafen lassen</li>
<li>ihre Gäste wegen einer kurzzeitigen Stoßlüftung um Verzeihung bitten</li>
<li>nach dem morgendlichen Duschen entscheiden, ob sie den Weg zur Arbeit antreten, ohne das Badezimmer ausreichend gelüftet zu haben oder dies durch ganztägig geöffnete Fenster auskühlen lassen</li>
</ul>
<p>Passivhausbewohner und andere KWL-Besitzer <span style="text-decoration: underline">müssen</span> die Fenster nicht öffnen, um durch ausreichenden Luftwechsel CO² und Feuchte abzutransportieren.</p>
<p>Aber natürlich darf man es öffnen. Der Anteil eines im Winter kurzzeitig geöffneten Fensters am Gesamtluftwechsel ist so gering, dass der erhöhte Aufwand zur Erwärmung der einströmenden Luft im nicht messbaren Bereich liegt. Das gilt genauso für die Haustüre. Man sollte sein Passivhaus nur nicht auskühlen lassen.</p>
<p>Im Sommer oder wenn im Winter die Sonne stark einheizt kann das Fenster auch mal länger geöffnet bleiben, z.B. um im Sommer während der Nacht die Speichermasse zu entladen.</p>
<h5><strong>Also dieser Mythos ist eindeutig: Quatsch!</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lesen Sie auch </strong></p>
<p><strong>Mythos 2</strong></p>
<p><strong>&#8220;Trockene Luft im Passivhaus? Gibt es das?&#8221;</strong></p>
<p><strong>erschienen am 25.01.2012</strong></p>
<p><strong>und</strong></p>
<p><strong>Mythos 3</strong></p>
<p><strong>&#8220;Frieren im Passivhaus&#8221;</strong></p>
<p><strong>erschienen am 10.02.2012</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: xx-small">Entnommen aus: Beileger “Die großen Passivhaus-Mythen” erschienen in: Passivhaus Kompendium 2010 – Laible Verlagsprojekte – Postfach 129 – 78472 Allensbach</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Gebäude ist wie ein löchriger Eimer! – der Sinn des Blower-Door-Tests</title>
		<link>http://blog.igb-greenbuilding.de/2011/12/15/ein-gebaude-ist-wie-ein-lochriger-eimer-%e2%80%93-der-sinn-des-blower-door-tests/</link>
		<comments>http://blog.igb-greenbuilding.de/2011/12/15/ein-gebaude-ist-wie-ein-lochriger-eimer-%e2%80%93-der-sinn-des-blower-door-tests/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 10:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Lippmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greenbuilding]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gebäude muss im energetischen (Fließ-)Gleichgewicht sein. Fließt Wärme ab sollte diese wieder eingefüllt werden. Kommt zuviel Wärme rein, sollte diese wieder heraus-geschafft werden. Ja, aber bevor man dies tut sollte man aber darauf achten, dass man den Wärmeab- bzw. zufluss möglichst weit vermindert. Vor diesem Hintergrund ist ein Gebäude wie ein löchriger Eimer, den man zuerst reparieren sollte, bevor man noch mehr hineingießt oder nur mit einem halben Eimer ankommt. Auch Luft ist ein Wärmeträgermedium und Lüftungswärmeverluste sind minimierbar. &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gebäude muss im energetischen (Fließ-)Gleichgewicht sein. Fließt Wärme ab sollte diese wieder eingefüllt werden. Kommt zuviel Wärme rein, sollte diese wieder heraus-geschafft werden.</p>
<p>Ja, aber bevor man dies tut sollte man aber darauf achten, dass man den Wärmeab- bzw. zufluss möglichst weit vermindert. Vor diesem Hintergrund ist ein Gebäude wie ein löchriger Eimer, den man zuerst reparieren sollte, bevor man noch mehr hineingießt oder nur mit einem halben Eimer ankommt.</p>
<p>Auch Luft ist ein Wärmeträgermedium und Lüftungswärmeverluste sind minimierbar. Dies ist ein Ansatzpunkt bei der Gebäudeenergieeffizienz. Dabei spielt der sogenannte Blower-Door Test eine wichtige Rolle.</p>
<p><strong>Was ist ein Blower-Door-Test?</strong></p>
<p>Der Blower-Door-Test ist ein Testverfahren zur Bestimmung des Grades der Luftdichtheit eines Gebäudes. Der Begriff stammt aus dem Englischen und kann wortwörtlich mit “Gebläse-Tür-Messung” übersetzt werden. In Fachkreisen hört man mitunter auch den Begriff “Differenzdruck-Messverfahren”.</p>
<p>Bei dem Test wird das Gebäude mittels eines Gebläses, das in eine Tür oder ein Fenster eingebaut wird, auf Unterdruck bzw. Überdruck gebracht. Dabei wird gemessen, wieviel und wo Luft nachströmt oder herausströmt.</p>
<p><em><strong>&#8220;Ein Gebäude ist wie ein Eimer mit Löchern&#8221;</strong></em></p>
<p><strong>Der Test hat zwei Messziele</strong></p>
<ol>
<li>Die Bestimmung einer Luftwechselrate – damit wird der Grad der Undichtigkeit bestimmt und  &#8211; sprich: <em>wieviele Löcher hat mein Eimer?</em></li>
<li>Das Auffinden von Leckagen in der baulichen Hülle – sprich: <em>wo sind die Löcher in meinem Eimer?</em></li>
</ol>
<p><strong>Vorteile des Blower-Door-Tests</strong></p>
<ol>
<li><strong>Baukostenreduktion</strong> – führt man einen Test aus kann im Nachweis gemäß Energieeinsparverordnung die anzusetzende Luftwechselrate geringer sein. Man handelt sich durch die Messung keinen bilanztechnischen Nachteil ein und muss deshalb z.B. nicht mehr dämmen oder eine effizientere Anlagentechnik einbauen.</li>
<li><strong>Verminderung möglicher Bauschäden –</strong> werden relevante Leckagen während des Tests gefunden können diese beseitigt werden. An diesen Stellen kann dann keine warme und feuchte Luft ins Bauteil eindringen und an kalten Tagen darin kondensieren. Schimmelpilzbildung und Zerstörung von Bauteilen durch Feuchtigkeit wird dadurch verhindert.</li>
<li><strong>Verbesserung der Schalldichtheit –</strong> Fehlstellen in der luftdichten Hülle können auch den Schallschutz mindern. Werden diese gefunden und beseitigt trägt dies zum Schallschutz bei.</li>
<li><strong>Verhinderung von Wärmedämmverlusten –</strong> durchströmt warme und feuchte Luft die Dämmebene wird diese im Winter feucht und verliert an Dämmwirkung</li>
<li><strong>Verbesserung der Funktion von Lüftungsanlagen –</strong> Leckagen wirken zum einen wie Kurzschlüsse, die die korrekte Durchströmung des zu lüftenden Volumens verhindern zum anderen können durch Leckagen auch Gerüche aus fremdem  Nutzungs-einheiten in die eigene übertragen werden. Der Test hilft beides zu  verbessern bzw. ganz zu beheben.</li>
<li><strong>Verminderung von Zugerscheinungen –</strong> Die aufgefundenen Leckagen sollten repariert werden. An diesen Stellen werden später keine unangenehmen Zugerscheinungen auftreten.</li>
<li><strong>Sicherheit –</strong> Der Bauherr bekommt durch den Test ein wichtiges Qualitätsmerkmal physikalisch gemessen. Dies gibt Sicherheit zum einen, erhöht den Wert durch das mitgelieferte Zertifikat und kann Teil einer Strategie zum erlangen von Fördergeldern sein.</li>
</ol>
<p><strong>Ist der Test Pflicht?</strong></p>
<p>Nein, ein Bauherr wird gesetzlich nicht zum Test gezwungen. Allerdings ist im Nachweis-verfahren nach Energieeinsparverordnung der Test zum Standard erklärt worden. Spart man sich den Test ein bekommt man einen Malus, den man an anderer Stelle wieder ausgleichen muss –&gt; Baukostensteigerung.</p>
<p>Möchte man aber eine verminderte Luftwechselrate ansetzen, die Bilanzvorteile einer Lüftungsanlage oder gar eine Wärmerückgewinnung anrechnen, so muss man den Nachweis eines absolvierten Testes vor Ausstellung des Energieausweises beibringen.</p>
<p><strong>Wann sollte ich den Test machen lassen?</strong></p>
<p>Man sollte den Test direkt nach Schließen der luftdichten Hülle (Einbau der Fenster und des Innenputzes) und der Rohinstallation aber noch vor Einbau des Estrichs und der Abhangdecken machen. Dann kann man noch baulich gegensteuern und Leckagen tatsächlich reparieren.</p>
<p>Die EnEV verlangt aber den Test nach Gesamtfertigstellung des Bauwerks. Im Idealfall  wird der Test pro Bauwerk zweimal durchgeführt.</p>
<p>Alle Gewerke, die mit Durchdringungen der luftdichten Hülle zu tun haben (Sanitär, Elektro, Fenster, Dachdecker …) sollten an diesem Tag zügig die aufgefundenen Schwachstellen beseitigen.</p>
<p><strong>Wie teuer ist solch ein Test?</strong></p>
<p>Da mit jedem Test ein gewisser Mindestaufwand verbunden ist wird man in aller Regel keinen Test unter 200-300 € angeboten bekommen. Dieser Preis ist aber im Bereich von  Einfamilienhäusern durchaus üblich. Ansonsten gibt es für größere Gebäude (ab ca. 1500m³ Nettovolumen) einen Faustwert um die mit dem Test verbundenen Kosten grob kalkulieren zu können. Dieser beträgt 0,20 bis 0,25 € pro m³ Nettoluftvolumen.</p>
<p>Auf jeden Fall sollte jeder Test folgende Leistungen im Standard umfassen:</p>
<ul>
<li>Abdichten von technischen Bauwerksöffnungen (Lüftung, Abflüsse, etc.) gemäß EnEV gerechter Messmethode</li>
<li>Ermittlung des Dichtigkeitswertes (n50 Wert)</li>
<li>Ortung und Erfassung der Leckagen mit Foto und Volumenstrommessung</li>
<li>Ausstellung des Zertifikates</li>
<li>An- und Abfahrt</li>
</ul>
<p>Bei Kälte kann der Dichtigkeitstest zusätzlich mit Wärmebildaufnahmen kombiniert werden. Auf diesen Aufnahmen sieht man z.T. erschreckend deutlich wie die kalte Luft in das Gebäude zieht. Sehr eindrucksvoll kann auch der Einsatz eines Nebelgenerators sein in diesem Fall sollte man aber vorher den Nachbarn Bescheid geben.</p>
<p>UL</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was ist ein Lüftungskurzschluss ?</title>
		<link>http://blog.igb-greenbuilding.de/2011/10/28/was-ist-ein-luftungskurzschluss/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 06:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Lippmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Blower-Door-Test]]></category>
		<category><![CDATA[Luftdichtheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lüftungsanlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Oft werden bei Lüftungsanlagen im Wohnungsbau sogenannte Zuluft- und Ablufträume definiert. Dies ermöglicht eine reduzierte Luftkanalverlegung. da nicht in jeden Raum Zu- und Abluft geführt werden muss. Meist werden die Aufenthaltsräume wie Wohn- und Schlafzimmer mit Zuluftventilen ausgestattet. Ziel ist eine stets “frische” Luft in diesen Räumen. In Bädern, WC’s und teilweise auch in Küchen wird ein Abluftventil installiert, so dass die “belastete” Luft aus den Wohnräumen über sogenannte Überströmzonen (z.B. der Flur) zu diesen ehe schon stärker belasteten Räumen &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft werden bei Lüftungsanlagen im Wohnungsbau sogenannte Zuluft- und Ablufträume definiert. Dies ermöglicht eine reduzierte Luftkanalverlegung. da nicht in jeden Raum Zu- und Abluft geführt werden muss.</p>
<p>Meist werden die Aufenthaltsräume wie Wohn- und Schlafzimmer mit Zuluftventilen ausgestattet. Ziel ist eine stets “frische” Luft in diesen Räumen. In Bädern, WC’s und teilweise auch in Küchen wird ein Abluftventil installiert, so dass die “belastete” Luft aus den Wohnräumen über sogenannte Überströmzonen (z.B. der Flur) zu diesen ehe schon stärker belasteten Räumen hinströmt und dort “entsorgt” wird.</p>
<p>So die Theorie: wird die Luftdichtigkeit schlecht ausgeführt, so entstehen Leckagen, die den gewünschten Effekt der Durchströmung der Zuluft- und Überströmräume aufhebt.</p>
<p><strong>Ein Beispiel</strong></p>
<p>Im WC (das an der mit Außenwand aus Mauerwerk liegt) wird der Innenwandputz von der Oberkante des Estrichs bis ca. 10cm über die Unterkante der Abhangdecke ausgeführt. Bei der modernen Mauerwerksbauweise werden nur die horizontalen Fugen vermörtelt / bzw. geklebt, die vertikalen oft mit Nut und Feder versehenen Fugen bleiben offen. Damit entstehen lüftungstechnisch gesehen große Spalten von Luft rein- oder rausziehen kann.</p>
<p>Das WC soll den Abluftraum bilden, in dem ein Unterdruck gebildet wird durch den die verbrauchte Luft aus den Zulufträumen, via die Überströmzonen angezogen und abgesaugt wird. Dies funktioniert so nicht mehr, da nun direkt durch die Aussenwand des WC’S Luft nachgesaugt wird. Die teure und viel angepriesene Lüftungsanlage hat damit ihre erhoffte Wirkung (Frische Luft und Wärmerückgewinnung) zu einem großen Teil verloren.</p>
<p>Die verbrauchte und feuchte Luft wird nicht mehr richtig aus den Zulufträumen abgeführt. Dort kann ein leichter Überdruck entstehen, der dann Luft durch weitere Leckage durch die Außenwand drückt und möglicherweise zu Auffeuchtungen, Dämmwirkungsminderung und Schäden im Bereich des Mauerwerks und der Dämmebene führen kann.</p>
<hr />
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Wer plant, baut und überwacht sollte stets auf eine durchgehende und schadensfreie luftdichte Schicht achten, insbesondere wenn Lüftungsanlagen zum Einsatz kommen. Ein Luftdichtigkeitstest hilft Fehlstellen zu erkennen.</p>
<p>UL</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum Lüftungsanlagen bald energetisch unausweichlich sind</title>
		<link>http://blog.igb-greenbuilding.de/2011/10/21/warum-luftungsanlagen-bald-energetisch-unausweichlich-sind/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 08:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Lippmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greenbuilding]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Lüftungsanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Passivhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch die immer strengeren Energieeffizienzanforderungen im Neubau und in der Bestandssanierung wird es heute schon schwer ohne Lüftungsanlagen auszukommen. In der nahen Zukunft wird der Einsatz von Lüftungsanlagen Standard sein. Warum ist das so? Bemühen wir das Sinnbild des löchrigen Eimers für unser Beispielgebäude, so bedeutet dies, dass am Bauwerk verschiedene Verluste (“Löcher”) auftreten. Im Zuge der ansteigenden Energieeffizienzanforderungen müssen diese “Löcher” immer kleiner gemacht werden. Wie beim Eimer, wird unser Gebäude nur deutlich effizienter, wenn wir alle Löcher stopfen. &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die immer strengeren Energieeffizienzanforderungen im Neubau und in der Bestandssanierung wird es heute schon schwer ohne Lüftungsanlagen auszukommen. In der nahen Zukunft wird der Einsatz von Lüftungsanlagen Standard sein.</p>
<h6>Warum ist das so?</h6>
<p>Bemühen wir das Sinnbild des löchrigen Eimers für unser Beispielgebäude, so bedeutet dies, dass am Bauwerk verschiedene Verluste (“Löcher”) auftreten. Im Zuge der ansteigenden Energieeffizienzanforderungen müssen diese “Löcher” immer kleiner gemacht werden. Wie beim Eimer, wird unser Gebäude nur deutlich effizienter, wenn wir alle Löcher stopfen.</p>
<p><strong>Welche Löcher hat unser Gebäude?</strong></p>
<p><em>Gruppe 1: Transmissionswärmeverluste</em></p>
<ul>
<li>Wärmedurchgang (Transmission) durch Wandflächen</li>
<li>Wärmedurchgang durch Dachflächen</li>
<li>Wärmedurchgang durch Decken</li>
<li>Wärmedurchgang durch Fenster und Türen</li>
<li>Wärmedurchgang durch Wärmebrücken</li>
</ul>
<p><em>Gruppe 2: Haustechnik</em></p>
<ul>
<li>Verluste der Heizwärmeerzeugung und –verteilung</li>
<li>Verluste bei der Warmwassererzeugung und –verteilung</li>
</ul>
<p>Gruppe 3: Lüftung</p>
<ul>
<li><em>Verluste durch die Lüftung des Gebäudes</em></li>
</ul>
<p>Mittlerweile sind die Wärmedurchgänge durch die verschiedenen Bauteile per Energieeinsparverordnung schon weitreichend unterbunden. Diese Löcher sind schon recht klein.</p>
<p>Im Zuge der nächsten Novelle des Energieeinspargesetzes (EnEV) müssen planungsseitig weitere Energieeinsparpotentiale erschlossen werden. Bei den Außenbauteilen bleibt im Grunde genommen auch nur noch der Schritt zur Passivhaus-Qualität.</p>
<p>Diese Verluste machen aber auch nur noch knapp ein Drittel bis zur Hälfte der Verluste aus. Der Rest der Verluste steckt überwiegend in den Lüftungswärmeverlusten und nur in recht geringerem Maße im Warmwasser und dort vor allem in der Verteilung. Warum also mehr dämmen und wenig mehr Energie zu sparen, wenn an anderer Stelle die Wärme in Größenordnungen hinaus”pfeift”?</p>
<h6>Eimer hat nicht nur Löcher – sondern auch Wasserhähne !</h6>
<p>Bei allem warnen sei aber auch gesagt, dass unser bildlicher “Eimer” nicht nur Löcher hat, sondern erstaunlicherweise auch zwei eingebaute Wasserhähne.</p>
<ul>
<li>Zum einen gibt es da die Gewinne durch die Sonne, die durch die Fenster uns Wärme schenkt,</li>
<li>zum anderen die Wärme, die durch Menschen und Geräte abgegeben wird.</li>
</ul>
<p>Leider lassen sich diese zwei Quellen nur bedingt vergrößern bzw. werden diese auch schnell überschätzt. Aber je kleiner die “Löcher” werden, um so wichtiger werden diese Quellen. Man vergrößert deren Beiträge prozentual.</p>
<p>Sind die Löcher einschließlich der Lüftungswärmeverluste auf das technisch machbare verkleinert, bilden die internen Wärmegewinne und die solaren Gewinne bedeutende Beiträge zur Erhaltung des thermischen Gleichgewichtszustandes des Gebäudes.</p>
<hr />
<h6>Fazit:</h6>
<p>Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung kann bei richtiger Auslegung und Auswahl der Komponenten helfen, die eingekaufte und auch die geschenkte Wärme besser auszunutzen.</p>
<p>Um eine ausgewogene Energiebilanz bei gestiegenen Effizienzanforderungen zu gewährleisten, ist eine Lüftungsstrategie mit dem Ziel der Reduktion der Lüftungswärme-verluste bei gleichzeitiger Gewährleistung einer hygienischen Frischluftversorgung im Fokus zukunftsorientierter Planer.</p>
<p>Wenn Sie beabsichtigen einen Neubau zu errichten oder energetisch sanieren wollen, fragen Sie uns und besprechen Sie mit uns ihre Vorstellungen und möglicherweise auch Ihre Bedenken hinsichtlich einer Lüftungsanlage.</p>
<p>UL</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>igb ag unterstützt “Grüne Hausnummer Weimar”</title>
		<link>http://blog.igb-greenbuilding.de/2011/10/14/igb-ag-unterstutzt-%e2%80%9cgrune-hausnummer-weimar%e2%80%9d/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 08:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Lippmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greenbuilding]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Hausnummer]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann man Nachhaltigkeit messen? So leicht die Frage erscheint, so schwierig ist deren Beantwortung. Grundsätzlich lautet die Antwort: “Nein! – Nachhaltigkeit kann man nicht messen” Das Konzept der Nachhaltigkeit ist ein abstrakter Begriff, der seine Entsprechung in anderen Wörtern wie tragfähig, erneuerbar, zukunftsfähig oder aufrechterhaltbar findet. Als solches handelt es sich also nicht um eine physikalisch messbare Größe. Gleichwohl also das Ziel fassbar erscheint – die konkrete, tägliche Umsetzung mutet unmöglich an. Denn alle unsere Tätigkeiten wirken auf die ein &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann man Nachhaltigkeit messen? So leicht die Frage erscheint, so schwierig ist deren Beantwortung. Grundsätzlich lautet die Antwort:</p>
<p><em>“Nein! – Nachhaltigkeit kann man nicht messen”</em></p>
<p>Das Konzept der Nachhaltigkeit ist ein abstrakter Begriff, der seine Entsprechung in anderen Wörtern wie tragfähig, erneuerbar, zukunftsfähig oder aufrechterhaltbar findet. Als solches handelt es sich also nicht um eine physikalisch messbare Größe.</p>
<p>Gleichwohl also das Ziel fassbar erscheint – die konkrete, tägliche Umsetzung mutet unmöglich an. Denn alle unsere Tätigkeiten wirken auf die ein oder andere Weise auf die natürlichen Grundlagen, von denen wir letztlich vollumfänglich abhängig sind.</p>
<p>Als absolutes Ideal ist Nachhaltigkeit von heute auf morgen nicht erreichbar, denn das würde bedeuten sofort “alles fallen zu lassen”. Nichtsdestotrotz kann jeder einen Beitrag leisten und so helfen das Ziel eines Tages zu erreichen, denn auch bei diesem Thema müssen wir losgehen und einen Schritt nach dem anderen gehen.</p>
<p>Die Antwort sollte ergänzt werden:</p>
<p><em>&#8220;Nein! – Nachhaltigkeit kann man nicht messen, aber man kann Tendenzen bewerten, ein ‘Besser und ein Schlechter’ voneinander trennen”</em></p>
<p>Für das Bauwesen gibt es eine Reihe von Versuchen Nachhaltigkeit fassbarer zu machen, oft verbunden mit Labeln oder Auszeichnungen, die notwendig sind um dem ganzen ein Gesicht zu geben. Zumeist sind diese überaus kompliziert und dementsprechend teuer (siehe <em>DGNB, LEEDS, BREEAM</em>, …). Manchmal sind Sie leichter verständlich, haben aber dafür Schwächen bei der Abbildung der Komplexität und Vielfalt des Themas.</p>
<p><a href="http://blog.igb-greenbuilding.de/files/gruene_hausnummer.gif"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-33" src="http://blog.igb-greenbuilding.de/files/gruene_hausnummer-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
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<h5><strong>igb ag unterstützt Grüne Hausnummer Weimar</strong></h5>
<p>Die <em>Grüne Hausnummer Weimar</em> hat solch einen “einfacheren” Ansatz gewählt um eher Mut zu machen, tatsächlich etwas zu tun, anstatt sich in akademischen Diskussionen zu verlieren. Wir haben dieses vollumfänglich ehrenamtliche Projekt personell durch Herrn Ulrich Lippmann aus unserem Hause unterstützt. Herausgekommen ist ein Bewertungs-system für Wohngebäude und erstmals in Deutschland auch für Nichtwohngebäude, das helfen soll Orientierung zu geben, wenn auch nicht volle Gewissheit.</p>
<p><a href="http://blog.igb-greenbuilding.de/files/weimar_web_schmal_03_thumb.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-34" src="http://blog.igb-greenbuilding.de/files/weimar_web_schmal_03_thumb-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
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<h5><strong>Good-Practice-Label der Deutschen Energie Agentur</strong></h5>
<p>Die Grüne Hausnummer Weimar hat für seine Arbeit das Good-Practice-Label der dena (Deutsche Energie-Agentur) erhalten. Darauf sind wir stolz und hoffen, dass dem Projekt weiterhin viel Erfolg beschieden ist.</p>
<p>Schauen sie mal auf die Seite der Grünen Hausnummer Weimar und informieren Sie sich. Dort können Sie sowohl für Wohn- als auch für Nichtwohngebäude wie Industrie- und Gewerbegebäude die Kriterientabellen einfach herunterladen und damit Ihre Immobilie oder Ihr Bauvorhaben bewerten – natürlich auch außerhalb Weimars.</p>
<p>Wenn Sie Fragen dazu haben würden wir uns freuen Ihnen weiterhelfen zu können.</p>
<p>UL</p>
<p>Links:</p>
<ul>
<li>
<div>Grüne Hausnummer Weimar <a href="http://stadt.weimar.de/nc/buergerservice/anliegen-a-z/?tx_browser_pi1%5BshowUid%5D=488&amp;cHash=9ea0858c56">http://stadt.weimar.de/nc/buergerservice/anliegen-a-z/?tx_browser_pi1%5BshowUid%5D=488&amp;cHash=9ea0858c56</a></div>
</li>
<li>
<div>Good-Practice-Label der dena <a title="http://www.energieeffizienz-online.info/?id=12040&amp;no_cache=1&amp;tx_wwdngpd_pi1[showUid]=172" href="http://www.energieeffizienz-online.info/?id=12040&amp;no_cache=1&amp;tx_wwdngpd_pi1[showUid]=172">http://www.energieeffizienz-online.info/?id=12040&amp;no_cache=1&amp;tx_wwdngpd_pi1[showUid]=172</a></div>
</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>EnEV-Anforderungen bei Anbauten</title>
		<link>http://blog.igb-greenbuilding.de/2011/10/10/enev-anforderungen-bei-anbauten/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 11:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Lippmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greenbuilding]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Anbauten]]></category>
		<category><![CDATA[EnEV]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Energieeinsparverordnung (EnEV) unterscheidet bei Anbauten bzw. Gebäude-erweiterungen zwischen kleinen, mittleren und großen Anbauten unabhängig davon ob es sich um ein Wohn- oder ein Nichtwohngebäude handelt und ob es beheizt und/oder gekühlt wird. Kleine Anbauten sind Erweiterungen um nicht mehr als 15m² Nutzfläche. Da dieser Anbau so klein ist, werden entsprechend EnEV §9 (4) entsprechend einer Bagatell-regelung keine Anforderungen erhoben. Mittlere Anbauten sind Erweiterungen um mehr als 15m² und weniger als 50m² Nutzfläche. Alle geänderten oder neuen Bauteile dieses Anbaus &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Energieeinsparverordnung (EnEV) unterscheidet bei Anbauten bzw. Gebäude-erweiterungen zwischen kleinen, mittleren und großen Anbauten unabhängig davon ob es sich um ein Wohn- oder ein Nichtwohngebäude handelt und ob es beheizt und/oder gekühlt wird.</p>
<p><strong>Kleine Anbauten</strong> sind Erweiterungen um nicht mehr als 15m² Nutzfläche. Da dieser Anbau so klein ist, werden entsprechend EnEV §9 (4) entsprechend einer Bagatell-regelung keine Anforderungen erhoben.</p>
<p><strong>Mittlere Anbauten</strong> sind Erweiterungen um mehr als 15m² und weniger als 50m² Nutzfläche. Alle geänderten oder neuen Bauteile dieses Anbaus müssen mindestens die Anforderungen der Anlage 3 1-6 erfüllt werden, die sogenannten Umax-Werte. Alternativ dazu kann der Anbau bilanziert werden und darf dann die Anforderungen, die an einen Neubau gestellt werden nur um maximal 40% überschreiten.</p>
<p><strong>Große Anbauten</strong> sind größer als 50m² Nutzfläche und müssen immer bilanziert werden und dürfen ebenfalls nur bis maximal 40% schlechter sein als ein Neubau.</p>
<hr />
<p>In aller Regel sind Anbauten größer als die oben erwähnten 15m². Wir empfehlen meistens eine Bilanzierung des Anbaus, da darin größere Gestaltungsmöglichkeiten stecken.</p>
<p>UL</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was ist Nachhaltigkeit für Sie und welchen Stellenwert messen Sie ihr bei?</title>
		<link>http://blog.igb-greenbuilding.de/2011/10/10/was-ist-nachhaltigkeit-fur-sie-und-welchen-stellenwert-messen-sie-ihr-bei/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 11:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Lippmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greenbuilding]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Wort geistert durch alle Gassen und macht zuweilen einen abgegriffenen Eindruck – “Nachhaltigkeit “- Für die Mehrzahl hat es eine wichtige Bedeutung und doch fragt man sich welche? Unsere Kunden sind sehr unterschiedlich und kommen aus verschiedenen Branchen. Sie haben schon daher verschiedene Vorstellungen von einem Wirtschaften und Leben, das seine Grundlagen nicht zerstört, sondern diese erhält oder gar mehrt. Wir würden gerne mit Ihnen dieses Thema diskutieren. Schreiben Sie uns und berichten Sie uns über Ihre konkreten Vorstellungen. &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Wort geistert durch alle Gassen und macht zuweilen einen abgegriffenen Eindruck – “Nachhaltigkeit “- Für die Mehrzahl hat es eine wichtige Bedeutung und doch fragt man sich welche?</p>
<p>Unsere Kunden sind sehr unterschiedlich und kommen aus verschiedenen Branchen. Sie haben schon daher verschiedene Vorstellungen von einem Wirtschaften und Leben, das seine Grundlagen nicht zerstört, sondern diese erhält oder gar mehrt.</p>
<p>Wir würden gerne mit Ihnen dieses Thema diskutieren.</p>
<p>Schreiben Sie uns und berichten Sie uns über Ihre konkreten Vorstellungen.</p>
<p>An welcher Stelle steht Nachhaltigkeit für Sie und welchen Wert messen Sie ihr zu?</p>
<p>Wollen Sie nachhaltiger wirtschaften und haben dazu Fragen? Wir würden uns freuen Ihnen weiterhelfen zu können.</p>
<p>UL</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kraft-Wärme-Kopplung optimal genutzt</title>
		<link>http://blog.igb-greenbuilding.de/2011/10/10/kraft-warme-kopplung-optimal-genutzt/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 11:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Lippmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greenbuilding]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[BHKW]]></category>
		<category><![CDATA[KWK]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeheim]]></category>
		<category><![CDATA[Trinkwarmwasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Moderne Kraft-Wärme-Kopplungs (KWK) -Einheiten auch bekannt als BHKW (Block-Heiz-Kraftwerk) stehen bei entsprechenden Randbedingungen und kluger Auslegung für ein sich lohnendes Investment im Bereich der Energietechnik. Kein anderes Heizsystem besitzt die Eigenschaft sich deutlich innerhalb seiner Lebensdauer zu amortisieren. Die KWK nutzt elegant die Abwärme eines Antriebsprozesses (Motor) der mittels eines Generators Strom produziert und speist mit dieser Abwärme Heizung und Warmwasser-erzeugung. Darüber hinaus bilden KWK-Einheiten über Deutschland verstreute kleine dezentrale Kraftwerke, die wichtig bei der Zukunft der deutschen Stromversorgung sein &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moderne Kraft-Wärme-Kopplungs (KWK) -Einheiten auch bekannt als BHKW (Block-Heiz-Kraftwerk) stehen bei entsprechenden Randbedingungen und kluger Auslegung für ein sich lohnendes Investment im Bereich der Energietechnik. Kein anderes Heizsystem besitzt die Eigenschaft sich deutlich innerhalb seiner Lebensdauer zu amortisieren.</p>
<p>Die KWK nutzt elegant die Abwärme eines Antriebsprozesses (Motor) der mittels eines Generators Strom produziert und speist mit dieser Abwärme Heizung und Warmwasser-erzeugung.</p>
<p>Darüber hinaus bilden KWK-Einheiten über Deutschland verstreute kleine dezentrale Kraftwerke, die wichtig bei der Zukunft der deutschen Stromversorgung sein werden. Die Bundesregierung hat dies schon seit längerem erkannt und fördert dies über die Einspeisevergütung im Rahmen des EEG hinaus z.T. durch eine KWK-Stromvergütung und durch eine Energiesteuer-Rückerstattung. Diese Art der Anlagen werden ein wichtiger Bestandteil der Energiewende sein und stellen eine wirtschaftliche Form für viele Bürger  dar, aktiv mitzuwirken und gleichzeitig davon zu profitieren.</p>
<p>Bei dieser Technologie sprechen wir nicht von einer reinen Amortisation durch Energieeinsparung wie etwa beim Wechsel von einem alten Standardkessel auf einen effizienteren Brennwertkessel. Für sich genommen entstehen bei einem normalen Kessel nur Kosten; für die Anschaffung und ggf. deren Finanzierung, die Wartung und Reparatur und natürlich für den Brennstoff, aber kein Return. Nicht so bei der KWK.</p>
<p><strong>Nicht nur eine Heizung, sondern eine<br />
lohnende Geldanlage.</strong></p>
<p>Eine KWK-Anlage verdient durch die Produktion des Stroms und dessen Verkauf von Anfang an Geld. Unter Berücksichtigung der deutlich höheren Kosten für ein BHKW und selbst nach Zuzug der Kosten für Wartung und Reparatur ist der Break-Even des Investments mitunter schon nach 3 bis 5 Jahren erreicht. Ab diesem Zeitpunkt fällt bildlich gesprochen Geld aus der Anlage. Dies resultiert aus dem Verkauf des Strom einerseits aber auch aus günstigen Förderungen.</p>
<p>Günstig für einen wirtschaftlichen Betrieb einer KWK ist eine möglichst lange Laufzeit der Anlage und ein möglichst großer Anteil an eigengenutzem Strom. Je länger und gleichmäßiger die Anlage pro Jahr läuft, umso schneller kann sie mit dem dabei produzierten und verkauften Strom ihre Anschaffung wett machen.</p>
<p>Um dies zu erreichen sind grundsätzlich folgende Dinge wichtig:</p>
<ol>
<li><strong>Anlage nicht zu groß auslegen</strong> – Ist die Anlage zu groß, bleibt sie öfter stehen und kann währenddessen kein Geld verdienen, darüber hinaus hat sie wahrscheinlich auch mehr gekostet. Auch hier gilt: Viel hilft nicht immer viel! Wie groß soll es aber sein? – Im Verlauf eines Jahres wird natürlich im Winter viel Wärme benötigt und im Sommer wenig, wobei in der warmen Jahreszeit fast ausschließlich Trinkwarm-wasser erzeugt wird. Es entsteht im Sommer ein Sockel an zu deckender Wärme. Dieser Sockel sollte durch die KWK abgedeckt werden, da dieser Bedarf ganzjährig vorliegt und so eine lange Laufzeit garantiert. Der Restbedarf wird durch einen  Spitzenlastkessel abgedeckt.</li>
<li><strong>Je mehr Warmwasser gebraucht und produziert wird umso<br />
besser</strong> – Der eben beschriebene Sockel entscheidet also durch seine Größe bzw. seine Höhe über das schnelle Erreichen des Break-Even und dadurch auch über die Wirtschaftlichkeit des Investments. Was kann man tun, um den Sockel größer zu machen? – Man sollte alles was Trinkwarmwasser benötigt an die Heizungsanlage anschließen. Gerade Wasch- und Spülmaschine sind da zu nennen. Moderne Maschinen verfügen über einen Warmwasseranschluss. In Pflegeheimen ist gerade die Küche zu nennen und dabei auch die Befüllung der Warmhaltewagen. Ganz nebenbei tritt dabei auch der Effekt ein, daß die KWK nicht nur das warme Wasser produziert, sondern auch gleichzeitig den Strom für das Gerät – eine Win-Win Situation.</li>
<li><strong>Regelung der Anlage</strong>: Die Anlage sollte von Firmen in Betrieb genommen werden, die die Regelung der einzelnen Komponenten der Heizungsanlage optimal auf einen energiesparenden und förderungsfreundlichen Einsatz einstellen.</li>
</ol>
<p><strong>Kraft-Wärme-Kopplung als elegante<br />
Lösung im Gesetzesdschungel</strong></p>
<p>Über die Wirtschaftlichkeit hinaus bietet die Kraft-Wärme-Kopplung gerade beim Bau von Pflegeheimen die beste Methode der Erfüllung gesetzlicher Forderungen aus dem Bereich der Energieeinsparung und des Einsatzes Erneuerbarer Energien, allem voran der Energieeinsparverordnung und des ErneuerbareEnergienWärme-Gesetzes (EEWärmeG) Das EEWärmeG verpflichtet den Betreiber/Eigentümer eines Gebäudes dazu, einen bestimmten Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtwärmebedarf durch Erneuerbare Energien zu decken. Grundsätzlich fordert das Gesetz die Nutzung der Sonne in Form Solarthermischer Anlagen (Sonnenkollektoren). Die KWK stellt aber im Rahmen des Gesetzes einen gangbaren und doppelt sinnvollen Weg dar diese Anforderung mit Bravour zu erfüllen.</p>
<p>Zum einen wirkt sie sich günstig auf die Energiebilanz im Rahmen des Nachweises nach der Energieeinsparverordnung aus und eröffnet dadurch den Weg hin zum Erreichen des KFW70-Standards, zum anderen kann die KWK auch hier durch Ihre Eigenschaft des finanziellen Returns punkten. Man kann dann darauf verzichten Solarthermie zu installieren, die im Sommer überdimensioniert ist und im Winter nur geringen Ertrag bringt.</p>
<p>Bei alle dem ist so eine Anlage überraschend klein – nicht viel größer als ein stehender Gas- oder Ölkessel – und zudem für einen Motor leise, wobei sie trotzdem in einem separaten Heizraum unterzubringen ist.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Üblicherweise frisst die Heizung Geld und gibt dafür Wärme. Der Nutzer einer KWK-Anlage bzw. der Betreiber einer Immobilie kann aber tatsächlich aus einer Situation heraus, die er ohnehin tun muss, nämlich das Gebäude beheizen, Warmwasser bereitstellen und gesetzliche Forderungen erfüllen, einen finanziellen Nutzen ziehen.</p>
<p>Wer würde sich nicht freuen, wenn sich der Stromzähler einmal für seinen Geldbeutel dreht?</p>
<p>(Text: Ulrich Lippmann)</p>
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